====== Konnektivität: Modem vs. T-Box ====== * Ein **Quectel-LTE-Modul** meldet sich am USB-Bus der Head-Unit an, **aber Android betreibt den Mobilfunk-Stack nicht** — es gibt keine seriellen Modem-/QMI-Ports. Android nutzt nur eine **''cdc_ether''-Verbindung (''usb0'')** als DHCP-Client. * Android ist also nur ein **Client hinter einem Router-Modem = der T-Box**. Die T-Box hält Modem + SIM, ist **dauerhaft eingeschaltet** (die Head-Unit geht in Suspend-to-RAM, wenn das Auto verriegelt ist) und ist das **sichere CAN-Gateway**. Darum lief die OEM-Fernklimatisierung über ''cloud → TBox → CAN'' und berührte die schlafende Head-Unit nie. ===== Die T-Box ===== Erreichbar über die ''usb0''-Peer-Verbindung. Gefundene offene Ports: **21** (FTP, Anmeldung erforderlich — anonym wird abgewiesen), **53** (DNS/dnsmasq), **50000** (ein binäres Telematikprotokoll). Die Verbindung Head-Unit ↔ T-Box auf Port **50000** überträgt ausschließlich Signalisierung für **Telefonie / eCall / B-Call** (Gesprächszustand, Netztyp, Signalstärke). **Sie überträgt keine Fahrzeugsteuerung.** Die Logik für Fernklimatisierung/-laden lebt //innerhalb// der T-Box-Firmware, am internen CAN-Bus — und genau darum funktioniert sie weiter, während die Head-Unit schläft. **Praktische Falle:** die T-Box-Verbindung kollidiert im selben ''192.168.1.x''-Subnetz wie ein typischer Heimrouter, was das Routing der Antworten zerstören kann. Leg das Heimnetz auf ein anderes Subnetz, um das Auto zuverlässig über Wi-Fi zu erreichen.